Programm 1. Sektionstagung

Die zweite Generation der bundesrepublikanischen Soziologie

Organisation: Jochen Dreher/Stephan Moebius

Donnerstag, 12.03.2020

18:00 Uhr

Begrüßung durch den Sprecher der Sektion Soziologiegeschichte – Stephan Moebius

Hauptvortrag

Martin Endreß (Trier): Zum analytischen Profil der Soziologie von M. Rainer Lepsius und ihrer Bedeutung für eine sozio-historische Strukturanalyse Deutschlands

Freitag, 13.03.2020

9:00-9:30 Uhr

Oliver Römer (Göttingen): Die westdeutsche Soziologie und ihre Intellektuellen. Einige projektive Überlegungen zu einer problematischen Beziehung

9:30-10:00 Uhr

Nikolai Wehrs (Konstanz): Grenzen der Demokratie – Der „Bund Freiheit der Wissenschaft“ und die Hege-monialkämpfe in der bundesrepublikanischen Soziologie der 1960/70er Jahren

10:00-10:30 Uhr

Gerhard Schäfer (Bremen): Ambivalenzen einer soziologischen Beziehung: Ralf Dahrendorf und Helmut Schelsky

Kaffeepause

11:00-11:30 Uhr

Clemens Albrecht (Bonn): Strukturtheorie, Kultursoziologie, Soziologiekritik, Weltgeschichte. Werkentwicklung als Spiegel der Zeitentwicklung bei Friedrich H. Tenbruck

11:30-12:00 Uhr

Michael Nguyen (Hamburg): Reine Formen und ideale Typen: Simmel und Weber in Friedrich Tenbrucks frühen Aufsätzen

12:00-12:30 Uhr

Günter C. Behrmann/Christa Klein (Potsdam): Friedrich H. Tenbrucks Comeback: Die Habilitation in Freiburg

Mittagspause

14:00-14:30 Uhr

Stefan Nicolae (Trier): Zum wissenssoziologischen Profil einer Soziologiegeschichte in Anlehnung an Thomas Luckmann

14:30-15:00 Uhr

Alexis Gros (Jena/Buenos Aires): Thomas Luckmanns Auffassung bezüglich des Verhältnisses von Phänomenologie und Soziologie: Eine kritische Betrachtung ihrer Stärken und Schwächen

15:00-15:30 Uhr

Michaela Pfadenhauer/Sofie Haiden (Wien): Benita Luckmann als Pionierin der phänomenologisch orientierten Ethnographie

Kaffeepause

16:00-16:30 Uhr

Sebastian Klauke/ Alexander Wierzock (Kiel/Essen): Die Weimarer Soziologie in Kiel. Zur Schulbildung um Ferdinand Tönnies

16:30-17:00 Uhr

Uwe Dörk (Essen): … Tönnies-Schüler …

17:00-17:30 Uhr

Lutz Hieber (Hannover): Oskar Negt: Ein Vertreter der zweiten Generation der bundesrepublikanischen Soziologie

17:30 Uhr – Führung Sozialwissenschaftliches Archiv Konstanz (Jochen Dreher)

Samstag, 14.03.2020

9:00-9:30 Uhr

Johannes Schmidt (Bielefeld): Niklas Luhmann und die Politik: Der Theoretiker als Ratgeber?

9:30-10:00 Uhr

Pascal Berger (Aachen): Niklas Luhmann: Kalter Krieg und funktionale Differenzierung

10:00-10:30 Uhr

Andreas Roß (München): Die Rezeption der funktional-strukturellen Systemtheorie im Sozial- und Gesundheitssektor und in der Geschichte der Soziologie

Kaffeepause

11:00-11:30 Uhr

Andreas Höntsch (Dresden): Lars Clausens Katastrophensoziologie in der zweiten Generation der westdeutschen Soziologie. Überlegungen zur Diskussion um den soziologiegeschichtlichen Status der Leipziger Schule

11:30-12:00 Uhr

Dirk Schuster (Potsdam): Die marxistische Religionssoziologie der DDR – das vergessene Stiefkind

12:00-12:30 Uhr

Christian Marty (Zürich): Das Pathos der Distanz. Variationen einer Leidenschaft in der deutschsprachigen Soziologie des 20. Jahrhunderts